Fotoausflug Wien (10.9.2011)

Nachdem der Fotoausflug nach Wien im Vorjahr bereits zweimal am schlechten Wetter scheiterte, hatten wir heuer mehr Glück. Bei Kaiserwetter konnten wir die alte Kaiserstadt besuchen. 28 Grad, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein bildeten die ideale Kulisse für den Spaziergang. Für ideale Fotos war das Licht aber zu hart, da wir zur Mittagszeit unterwegs waren...

 

Freundlicherweise konnten wir mit dem Luxus-VW-Bus der Familie Leitner unseren Ausflug durchführen. Pünktlich um 10 Uhr von Graz abgefahren, haben wir um ca. 12:00 unser erstes Ziel erreicht: die historische Altstadt. Wir sind zum Schwarzenbergplatz gegangen, von dort zum Karlsplatz, zur Staatsoper und weiter zum Burggarten. Jedes Gebäude und jeder „suspekte“ Passant wurden in diversen Einstellungen auf den Chip gebannt. Im Palmenhaus haben wir uns mit einem Kaffee in traditioneller Wiener Kaffeehausatmosphäre gestärkt. Weiter ging es dann zum Maria-Theresia Platz und Museumsquartier. Der gemütliche Innenhof bot uns einige schöne Motive und lud zum längeren Verweilen ein. Da wir aber einen dichten Zeitplan hatten, ging es nach einigen Fotos gleich weiter zum Parlament und Rathaus. Immer wieder entdeckte jemand ein fotogenes Detail in der Altstadt. Sei es ein schön verziertes Haus, ein wunderschöner Brunnen, ein Straßenkünstler oder auch nur ein "originaler" Wiener. Jedes dieser Motive wurde dann von sämtlichen Fotografen eingefangen. Unsere Route führte uns dann zum Heldenplatz, Hofburg und Michaelerplatz. Die Fotografie stand natürlich im Vordergrung, wir haben aber auch den ein oder anderen historische Hintergrund erfahren. So zum Beispiel soll es an der Beinstellung des Pferdes einer Statue zu erkennen sein, wie der Reiter ums Leben kam. Befinden sich die beiden Vorderhufe in der Luft so sei der Reiter im Kampf gestorben. Ist nur einer der Vorderhufe in der Luft so starb er an den im Kampf erlittenen Verletzungen. Sind jedoch alle Hufe am Boden so starb der Reiter eines natürlichen Todes (Angaben ohne Gewähr). Weiter ging es über den Kohlmarkt, zum Graben und zum Stephansplatz. Beim Spaziergang wurden alle Facetten der Street- und Reisefotografie abgedeckt. Es wurde versucht, Wien entsprechend in Scene zu setzten und auf die Speicherkarte zu bringen. Nach einer kurzen Stärkung sind wir mühevoll 343 Stufen auf den Stephansdom marschiert, um in 67m Höhe den Ausblick über die Dächer Wiens zu genießen. Da es schon fast 17 Uhr war, haben wir den Spaziergang beendet und sind zurück zum Auto gegangen. Unterwegs haben wir noch die Karlskirche fotografiert, da zu Beginn des Rundgangs das Licht nicht optimal war.

 

Anschließend sind wir unser zweites Ziel, den Donauturm, angefahren. Von der Terrasse in 150m Höhe haben wir, bei wunderschönem Licht, den Sonnenuntergang über Wien Schritt für Schritt festgehalten. Es war wirklich ein beeindruckendes Schauspiel, wie das natürliche Licht nach und nach dunkler wurde und im Gegenzug nach und nach mehr künstliche Beleuchtung eingeschalten wurde. Nach gut 2 Stunden sind wir zu unserem letzten Ziel aufgebrochen, dem Restaurant am Fuße des Donauturms. Dort haben wir unsere leeren Akkus mit einer kleinen Speise, sowie mit Hopfenmalzgetränken aufgefüllt und den Tag Revue passieren lassen. Der Besuch im Prater ist unserer Erschöpfung zum Opfer gefallen. Gegen 21:30 sind wir wieder Richtung Graz aufgebrochen und gegen Mitternacht war auch der letzte Teilnehmer zu Hause.

 

Es war ein sehr schöner Ausflug, obwohl ein halber Tag für die Altstadt Wiens bei weitem nicht ausreichte und wir viele Sehenswürdigkeiten nicht besichtigen konnten. Diese haben wir uns für einen weiteren Ausflug aufgehoben... Es hatte aber wieder jeder Teilnehmer seinen Spaß und konnte das ein oder andere gute Foto mit nach Hause nehmen.

 

Foto von Franz Leitner
Foto von Franz Leitner
Die Zeit bis zur "blauen Stunde" nutzten wir für ein Sprungfoto
Die Zeit bis zur "blauen Stunde" nutzten wir für ein Sprungfoto

 

Teilnehmer:

- Manuela Weber

- Franz Leitner

- Christian Uller

- Dietmar Fritz

- Gerald Jagersbacher

- Ralf Wild

 

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