Blitz-Workshop (8.9.2012)

Nachdem alle Teilnehmer des Lightroom-Workshops im März von Patrick begeistert waren, stand außer Zweifel, dass wir mit ihm wieder einen Kurs machen wollen. Gerald nahm noch im Frühling bezüglich einer neuer Workshopreihe Kontakt mit Patrick auf und vereinbarte einen Termin. Diesmal sollte es um Blitz- und Porträtfotografie gehen. In unzählige Mails wurden alle Einzelheiten geklärt, und schließlich stellte Gerald im Klubabend das Programm vor. Alle Anwesenden sicherten sich sofort einen Platz und so war der Kurs innerhalb von 2 Minuten ausgebucht. Das spricht für sich...

 

Anfang September war es dann endlich soweit. Für Patrick und Gerald begann das Wochenende schon am Freitagnachmittag. Patrick kam mit dem Flugzeug von Hamburg nach Wien, wo er schon von Gerald erwartet und nach Graz chauffiert wurde.

Der erste Kurs (Blitzen bei Porträtfotografie) fand am Samstagvormittag in den Räumen der Fa. Metior statt. Diese stellten uns freundlicherweise wie schon im März ihr Besprechungszimmer mit Beamer zur Verfügung.

Unsere Erwartung an den Blitzworkshop waren, endlich alle Programme, Funktionen und Knöpfe am Blitzgerät zu verstehen. So zum Beispiel gehörte für uns Blitz und iTTL einfach zusammen. Dann sagte Patrick gleich zu Beginn, vergesst das alles. Wir steuern den Blitz manuell. Das ist viel zu kompliziert, ging uns sofort durch den Kopf. Er hat uns aber gezeigt, wie einfach es ist manuell, zu belichten und zu blitzen. Der große Vorteil: nichts wird dem Zufall bzw. der Automatik überlassen, und so sind die Ergebnisse jeder Zeit und überall reproduzierbar. Außerdem hat man die volle Kontrolle über die Bildergebnisse. Das ist das Wichtigste.

 

Ganz ohne theoretisches Hintergrundwissen geht es natürlich nicht. So startete Patrick mit den Grundbegriffen der Blitzfotografie. Anschließend zeigte er uns, wie die Belichtung auf den Hintergrund einstellt wird und die passende Blitzleistung dazu. Außerdem erklärte Patrick die Möglichkeiten der Lichtführung und Lichtformung und zeigte uns Tipps und Tricks zur Blitzfotografie (zum Beispiel: was kann man machen, wenn die Leistung des Blitz einmal nicht ausreicht oder für was man die komischen bunten Folien verwenden kann). Das Ganze wurde nicht theoretisch mit hunderten Powerpoint-Folien vorgetragen, sondern auf Patricks lustige Art am Knipserklub-Modell Ralf vorgeführt. Dadurch war der Workshop nie langweilig und kein Teilnehmer wurde mit der Theorie überfordert.

 

Die zweite große Überraschung war, wie wenig Zusatz-Equipment man eigentlich braucht, um professionell wirkende Fotos zu erhalten. Selbst mit nur einem entfesselten Blitz kann man tolle Bilder produzieren. Mit einem Investment zwischen 200 und 300 Euro bekommt man dann schon jenes Zubehör (Blitz-Funkauslöser, Softbox, Zusatzblitz,...) um Coverfotos zu erzeugen.

 

Doch was hilft das theoretische Wissen wenn wir es nicht selbst ausprobieren bzw. in der Praxis umsetzen können? Genau, nicht viel. So war der zweite Teil des Workshops nur dem Herumspielen mit dem Blitz und der Belichtung gewidmet. In Zweierteams versuchten wir also, das eben Gehörte und Vorgezeigte umzusetzen. Patrick stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Wir waren ganz erstaunt wie einfach es war, coole Fotos komplett manuell belichtet zu machen. Und vor allem waren alle Bilder immer richtig belichtet… WOW.

 

Bei der anschließenden Feedbackrunde kam heraus, das die hohen Erwartungen nicht erfüllt, sondern bei weitem übertroffen wurden. Das soll was heißen…

Foto von Ralf Wild
Eigentlich ein ganz cooler Typ...
Foto von Ralf Wild
Foto von Ralf Wild
Foto von Ralf Wild
Foto von Ralf Wild
Foto von Markus J.
Foto von Markus J.

 

Teilnehmer:

- Manuela Weber

- Ralf Wild

- Michi Geramb

- Marion Aninger

- Markus Jöbstl

- Martin Herzog

- Gerald Jagersbacher

  

Im Anhang findet ihr praktisches und günstiges Zubehör (empfohlen von Patrick):

Wenn ihr über diesen Link bei Amazon bestellt, kostet alles gleich viel, aber der Knipserklub bekommt einige Cent... Danke