Fotospaziergang und Besuch GALERIE (19.1.2020)

Unser erster gemeinsamer Ausflug 2020 bestand aus 2 Teilen - einem Fotospaziergang und dem Besuch einer Fotoausstellung. Da es beim Fotospaziergang durch Graz diesmal um fotografisches Sehen ging, haben wir eine Route abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten gewählt. Jeder Teilnehmer bekam 5 Aufgaben, welche in den Fotos umgesetzt werden mussten - rund, eckig, lang, kurz, Welle(nförmig). Dabei stand es jedem offen, wie er die Aufgabe umsetzt. Entweder ein Foto pro Aufgabe oder mehrere Aufgaben in einem Foto oder auch nur ein Detail... Mit offenen Augen in welchem Motiv sich eine der Aufgaben erkennen ließ, spazierten wir durch die Straßen. Es gestaltete sich doch schwieriger als erwartet, wirklich gute Motive zu den einzelnen Themen zu finden. Nach knapp zwei Stunden war unsere Runde fertig, diesmal ohne wirkliche Top-Fotos. Was aber der Spaziergang sehr wohl brachte, jeder Einzelne setzte sich mit den 5 Aufgaben auseinander und versuchte diese auch aussagekräftig umzusetzen. So war es ein super Übungstag…

Rund
Rund
Eckig
Eckig
Rund und eckig
Rund und eckig
Kurz und Lang
Kurz und Lang
Welle
Welle

Im zweiten Teil unseres Ausfluges besuchten wir die Fotoausstellung von Oliviero Toscani im Atelier Jungwirth. Besonderen Dank an dieser Stelle nochmals an Christian Jungwirth, der extra für den Knipserklub seine Galerie öffnete. Auf der Homepage der Galerie wurde Oliviero Toscani und die Ausstellung wie folgt beschrieben: Der gebürtige Mailänder begann schon als Kind zu fotografieren. Er studierte in Zürich und lernte in New York Andy Warhol kennen, dessen Arbeiten ihn stark prägten. Er selbst schrieb mit seinen Kampagnen für Benetton Werbe- und Kulturgeschichte. Themen wie HIV, Krieg, Tod, gleichgeschlechtliche Liebe, Religion oder auch Magersucht – Toscani ersparte seinen KundInnen und den RezipientInnen kaum ein Tabu. Seine Arbeiten lösten weltweit hitzige Debatten aus.

Christian Jungwirth erzählte uns einiges über das Atelier und über Oliviero Toscani sowie seine Werke. Oliviero Toscani schafft es wie kein anderer, seine Bilder auf das Wesentliche zu reduzieren. So haben auch die meisten ausgestellten Fotos einen weißen Hintergrund… Für ihn ist der Fotograf für jeden cm2 des Bilds verantwortlich, also soll auch nur das aufs Bild, was zur Aussage beiträgt… Weiters erzählte Christian Jungwirth, dass die Fotos „technisch solide“ sind, die Herausforderung lag im „erdenken“ der Bilder…
Nach der kurzen Einführung besichtigten, analysierten, bestaunten und bewunderten wir die einzelnen Werke. Für den Kauf eines der Werke hatten wir leider nicht das entsprechende Kleingeld dabei. ;-) Nach über einer Stunde in der Galerie beendeten wir einen schönen und interessanten Ausflug.

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